Wichtige Kriterien beim Girokonten-Vergleich

admin am 28. März 2011

Auf ein Girokonto kann heutzutage keiner mehr verzichten, denn inzwischen ist es beinahe schon ein notwendiger Bestandteil für die Teilnahme am alltäglichen Erwerbsleben. Das Girokonto dient unter anderem zur Abwickelung des täglichen und monatlichen Zahlungsverkehrs sowie zur Überweisung von Lohn- und Gehaltszahlungen. Darüber hinaus bietet es seinem Inhaber die Möglichkeit, via EC- oder Kreditkarte bargeldlos zu bezahlen. Girokonten werden von jeder Haus- und Direktbank angeboten, teilweise zu sehr unterschiedlichen Konditionen.

Das deutsche Banken- und Finanzwesen ist derartig uneinheitlich, dass man beinahe einen Vermögensberater konsultieren muss, um den Überblick über die unterschiedlichen Konditionen der angebotenen Girokonten zu behalten. Ein erstes wichtiges Kriterium beim Girokonten-Vergleich sind die anfallenden Kontoführungsgebühren. Viele Kreditinstitute erheben noch immer Gebühren für die Kontoführung, die unterschiedlich hoch ausfallen können. Hier lohnt sich ein detaillierter Vergleich der Gebühren. Bei einigen Banken fallen zusätzliche Gebühren für Transaktionen wie Daueraufträge der Überweisungen an. Deswegen lohnt sich hier ein kritischer Blick auf die Konditionen ganz besonders.

Daneben versuchen jedoch auch viele Banken, mit kostenlosen Girokonten neue Kunden zu werben. Ein Girokonto ohne zusätzliche Gebühren erscheint verlockend, doch bei derartigen Angeboten gilt es jedoch zu prüfen, ob für das beworbene Konto tatsächlich keine Kosten anfallen.

Mindestgeldeingang beachten

Bei genauerer Prüfung vermeintlich kostenloser Girokonten-Angebote sollte vor allem auf das berühmte Kleingedruckte geachtet werden. In vielen Fällen wird für das Girokonto nämlich nur dann keine Gebühr erhoben, wenn pro Monat eine bestimmte Geldsumme eingezahlt wird. Der monatliche Mindestgeldeingang fällt von Bank zu Bank unterschiedlich aus. Üblich sind jedoch Beträge von mehr als tausend Euro pro Monat, wodurch viele Girokonten lediglich für Berufstätige mit regelmäßigem Geldeingang kostenfrei sind.

Einige Banken gewähren hingegen auch ohne Mindestgeldeingang und ohne dauerhaftes Mindestguthaben kostenlose Girokonten. Manche Kreditinstitute werben sogar mit einer Verzinsung des Guthabens oder bieten ihren Neukunden ein Startguthaben bei Eröffnung eines neuen Kontos. Derartige Sonderangebote erscheinen vielen Bankkunden auf den ersten Blick attraktiv, jedoch sollte man sich nicht zu sehr von Startguthaben und Co. verleiten lassen.

Vor allem Bankkunden in ländlichen Regionen sollten beim Girokontenvergleich auf die Kosten für die Bargeldversorgung achten. Wer sich für eine kleinere Bank mit nur wenigen Filialen und Geldautomaten entscheidet, muss für das Geldabheben bei fremden Banken mitunter regelmäßig Gebühren bezahlen, wenn kein Geldautomat der eigenen Bank verfügbar ist. Nur bei den wenigsten Direktbanken ist die Bargeldversorgung an allen Automaten kostenlos.

Dispo kann teuer werden

Auch in Hinblick auf die anfallenden Gebühren für Dispositionskredite trennt sich die Spreu vom Weizen. Die Zinssätze für einen Dispokredit fallen von Kreditinstitut zu Kreditinstitut sehr unterschiedlich aus. Um ungünstigsten Fall kommen schnell mehrere hundert Euro Zinsen im Jahr zusammen.

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